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Kalutara // Streetmarket

9/29/2016


In den meisten Straßen findet man Stände, an denen die Menschen ihre Erträge verkaufen. Von Fisch, bis Gemüse und Tee ist alles dabei. Teilweise bekommt man auch etwas zum probieren angeboten. Zudem wird man an jedem stand in ein Gespräch verwickelt, mit der für die Einwohner typischen Freundlichkeit. 

Railway Station Kalutara South

9/27/2016

 
Der Bahnhof in Kalutara hat ein wenig an einen alten Film erinnert. Die Listen werden noch per Hand geschrieben und nirgends ist eine technische Anzeigetafel. Vor dem Bahnhof stand ein kleiner Stand, an dem man Nüsse und anderen Knabberkram kaufen konnte. Vom Bahnhof aus konnte man auf ein Cricket Feld blicken, auf dem einige Jungs trainierten. 

Kalutara // Kande Viharaya

9/22/2016


Die Fahrt mit dem TukTuk war abenteuerlich und hat super viel Spaß gemacht. Da das TukTuk recht klein ist (es lässt sich mit einem kleinen Motorrad mit Wagen hintendran vergleichen) hat es auf den Straßen einen Vorteil, da es sich so gut wie überall vobeischlängeln und in kleine Lücken fahren kann. Nach einem Stop bei einem ayurverdischen Gewürzgarten sind wir weiter nach Kande Viharaya gefahren um dort den Kande Viharaya Tempel, mit einer riesigen Buddha -Statue zu besuchen. Bevor wir die Treppe hochsteigen konnten mussten alle die Schuhe ausziehen, und zudem ist es wichtig, dass die Knie bedeckt sind. Die Statue war sehr beeindruckend, nicht nur was die Größe betrifft sondern auch da man in das Innere gehen konnte. Dort waren die Wände über mehrere Stockwerke mit lebensechten Mosaik ähnlichen Malereien versehen. 
Durch das gleichmäßige schuckeln des TukTuk, hatte ich echt Mühe bei der Rückfahrt nicht einzuschlafen.

Sri Lanka // Kalutara

9/20/2016


Eine gefühlte Ewigkeit haben wir gebraucht um in Kalutara, Sri Lanka anzukommen. Der Flug an sich hat nur Vier Stunden gedauert, doch das einchecken am Flughafen in Colombo gestaltete sich im Gegensatz zu Flughäfen in anderen Ländern, als etwas komplizierter.

Dubai // Wüstenkind

9/15/2016


Tag Vier und damit der letzte Tag in Dubai. Wie man so schön sagt: 'Das beste kommt zum Schluss' und dieser Tag war definitiv mein liebster. Das lag vor allem an der Wüsten Safari. Dubai war ziemlich cool und das ganze einmal gesehen zuhaben ebenfalls, doch mich persönlich reizt diese Stadt jetzt nicht so, dass ich sagen würde: Unbedingt nochmal! Obwohl ich so eine Wüstentour immer aufs neue machen würde, dann aber für eine längere Zeitspanne. 

Dubai Nights

9/13/2016


Weiter ging es am zweiten Tag mit dem Bus und zu Palm Island. Bei der Rückfahrt konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang miterleben. Gegen Abend, als es dunkel war haben wir uns die Licht und Wassershow bei Burj Khalifa angesehen, die dort ab 18 Uhr jede halbe Stunde stattfand. Das ganze war sehr beeindruckend und passte super gut in das Dubai Flair.

Stunning 'bout Dubai

9/08/2016


Hier seht ihr Wafi und das daneben gelegene Hotel, in Pyramiden-Form, bei Hellem.
Früh morgens wurden wir zur Präsentation eines neuen Hotels eingeladen, was demnächst auf der künstlich, aus dem Meer geschaffenen Insel Dubai Palm eröffnen würde. Es ging um eine Art Frenchisesystem für Ferienwohnungen. An sich war es ziemlich interessant zu erleben wie die Mitarbeiter des Hotelunternehmens versuchten ihr Produkt an den Mann zu bringen. Alle, die mit uns, an dem tag da waren, kamen ausnahmslos aus einem Afrikanischen Land. Jede Familie bekam im privaten Rahmen eine eigene Vorstellung. Die Strategie, die der Promoter befolgte bestand daraus, dass er zuerst Versuchte eine Verbindung aufzubauen und unsere Interessen für seine wecke zu benutzen. Er hat das auch ziemlich gut gemacht und ich geh davon aus, dass seine Masche in den meisten Fällen auch funktioniert.
Unsere Tour führte uns danach weiter durch die 'Innenstadt', zur Dubai Mall, die nebenbei bemerk, die größte Mall der Welt ist und dem Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt.

Dubai // Water and Wafi

9/06/2016


Um so viel wie Möglich von der Stadt zu sehen, haben wir uns ein Ticket für einen der vielen Touristen-Busse geholt. 48h lang konnten wir uns damit mit den Bussen, des Unternehmens frei bewegen. Für einige Attraktionen gab es beim Busfahrer auch Tickets, die einem den teilweise sehr teuren eintritt erspart haben. 
Wir haben unsere Rundfahrt also fortgesetzt und sind vom Bus auf ein Schiff umgestiegen. Nach der Rund einstündigen Fahrt, sind wir wieder auf den Bus umgestiegen und bis zur Mall Wafi gefahren. In Dubai gibt es gefühlt an jeder ecke eine Mall beziehungsweise einen Shoppingcenter, die alle viel viel größer sind, als die in Deutschland. Wafi ist eine Designer Mall im ägyptischen Stil, als wir dort ankamen war es fast schon dunkel. 

Sonntagskolumne // Gedankensprünge

9/04/2016


Ich sitze hier, in diesem Hotelzimmer. Einem, der vielen in welchen ich die letzten Wochen war: Ich sitze einfach nur da und schaue aus dem Fenster. Sehe diese wunderschöne Landschaft, welche mich an andere Orte erinnert. Orte, an die ich noch gehen möchte. Orte, die ich noch sehen möchte. Orte, an denen ich noch nicht war, die mir aber trotzdem am Herzen liegen.

Draußen ist es kalt. Darauf war ich nicht vorbereitet. Nicht auf so eine Kälte. Hier ist der Herbst, der kommende Winter spürbar. Doch ich freu mich auf die kalte Jahreszeit. Den Tee.  Kuschelige Socken, Decken und Betten. Geschichten, Kerzen und Lichter. Geborgenheit.

Ich habe immer noch keine Idee, wovon meine Sonntagskolumne handeln soll. Wenn ich in mich hinein höre, dann ist da nichts was nach mir ruft. Was danach ruft, herausgeschrieben zu werden. Die Worte, die sonst nur so aus mir heraussprudeln, die meine Finger fast magisch über die Tastatur gleiten lassen und mich in einen Schreibrausch fallen lassen, die schweigen. Schon die ganze Woche über. Ob es sich komisch anfühlt? Ja, definitiv. Es ist ein seltsames Gefühl, wenn der doch immer so laute Kopf und Gedankenwirrwar plötzlich schweigt. Dabei wünscht man sich doch manchmal, dass er genau das tut. Es ist kein negatives Schweigen, keine Ruhe vor dem Sturm. Mehr so ein ausgeglichenes Schweigen, eine innere Ruhe.

Die Dinge, die sich zu Hause abspielen, die mich dort beschäftigt haben, die sind zu weit weg. Weit genug weg, um nicht bis hierher durchdringen zu können. Hier spielen sie keine Rolle und das ist gut so.

Die letzten zwei Sätze machen mich ein wenig traurig. Wenn es mir damit so geht, wird es den anderen genauso ergehen? Das Entfernung, Dinge unbedeutend werden lässt. Vielleicht sogar jene Dinge, die ziemlich bedeutsam waren? Lässt sie, die Entfernung, Wort nichtmehr durchdringen? Nimmt sie ihnen die Kraft und lässt sie verschwinden, verschwimmen?

Verschwommen. Das ist deine Sicht, wenn du weinst. Wann hast du das letzte Mal geweint? Aus einem Grund oder aus keinem?

Ich genieße den Abstand. Zu meiner Welt zu Hause. Nicht weil ich ihrer Überdrüssig geworden bin, sondern weil ich diesen Abstand, diese Pause dringend gebraucht hab. Genau weiß ich nicht, woran es lag, aber zu Hause hat mich in letzter Zeit ziemlich unglücklich gemacht. Es war einfach der Overkill an Einflüssen und Dinge, die sich summiert haben.

Außerdem war es gut, dass ich gegangen bin, weil ich dadurch nicht zurückgelassen wurde, zumindest nicht zu hundert Prozent. Wenn zwei gehen und einer zurückkommt, ist keiner geblieben. Keiner zurückgeblieben…oder?

Gut das die Straßen, unserer Stadt, diesmal keine Geschichten erzählen sondern einfach nur Straßen sind. Unschuldig und Nichtssagend, unbedeutend. Die Orte, an denen wir waren sind verborgen, sowie alles was wir waren, nicht waren und sind. Genau das macht das ganze besonders. Bedeutend. Keiner je hinter ihre Bedeutung kommen. Sie gehören mir und dir.

Oder wie es in Casablanca so schön heißt: "Uns bleibt immer Paris“

Paris wird uns nicht bleiben, so weit haben wirs nicht geschafft. Was uns bleiben wird, sind die Nächte. Die werden immer uns gehören. Was ist wenn genau das unser kleines Paris war. Lass Paris Metapher sein, für Dinge mit Bedeutung. Also frag ich euch: Was war oder ist euer Paris?

Wenn ich so zurückblicke, bin ich überrascht. Überrascht, wie ich alles gemeistert habe, wie ich mich verändert habe. Paris hat mich verändert, das Leben hat mich verändert. Es verändert uns alle. Ständig. Schleichend oder manchmal Radikal, mit einem Schlag. Wir wachsen und reifen und das ist auch gut so. Man kann nicht immer bleiben, wer man war. Denn das Leben zeichnet uns alle. Gib uns Geschichten mit auf den Weg. Die wir erzählen können und werden. Dann wiederum gibt es auch Geschichten, die wir erzählen wollen, aber nicht können, oder jene, die wir nie erzählen werden, weil sie dann an Magie einbüßen würden.


Die heutige Sonntagskolumne ist gezeichnet von Gedankensprüngen. Kreuz und quer. So wie das eben ist. Ich war schon immer der Typ Querdenker, selbst beim laufen, mach ich Schlenker, ganz unbewusst. Wer will schon das alle gerade läuft, nehmen wir lieber ne Abkürzung, die sich am Ende als Umweg entpuppt. Bei dem man dann das ein oder andere mitnimmt. 

Dubai: At your own risk

9/01/2016


Seit Donnerstag lebe ich in der Zeit +2h. Bedeutet das ich bin der Zukunft zuhause voraus? Wie dem auch sei. Zeitlich gesehen macht das nicht so viel aus, zumindest was den Schlaf betrifft. Dubai is calling und ich hab die Koffer gepackt und bin nichts wie los. Weg von der viel zu vertrauten Umgebung, dem Alltagstrott. Ab in den Sommer, der sich bei uns nie so richtig entscheiden konnte, ob er nun bleibt oder lieber das Weite sucht. Ich hab das Weite gesucht, bin froh wieder durchatmen zu können. Ganz ohne Verpflichtungen und dem ganzen anderen Kram, den ich dort gelassen habe. dort, wo der Sommer sich nicht entscheiden kann. Hier ist alles riesig und too much. Aber too much in einem überwältigenden Sinne. Teilweise auch komplett unverhältnismäßig. Wettertechnisch ist es warm, heiß, aber so, dass es sich aushalten lässt. Sommer hier hast du dich also immer hin verzogen.